Über mich

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etwas mehr über mich wissen möchtest.

Du wirst es nicht glauben, aber für diese Zeilen habe ich ganz schön lange gebraucht, denn es ist gar nicht so einfach, über sich selbst zu schreiben. Für jemanden, der oft sehr schnelle Entscheidungen trifft, dauert es gefühlt sogar eine Ewigkeit. Aber weißt du, auch hier steckt eine gute Übung drin, denn ich finde gerade oft die Dinge wertvoll, für die man sich ein bisschen strecken muss. Ich habe mich dafür entschieden, dir einfach alles sehr offen und direkt zu erzählen, denn nur so bin ich mit vollem Herzen dabei. Let’s go.

Du wirst es nicht glauben, aber für diese Zeilen habe ich ganz schön lange gebraucht, denn es ist gar nicht so einfach, über sich selbst zu schreiben. Für jemanden, der oft sehr schnelle Entscheidungen trifft, dauert es gefühlt sogar eine Ewigkeit. Aber weißt du, auch hier steckt eine gute Übung drin, denn ich finde gerade oft die Dinge wertvoll, für die man sich ein bisschen strecken muss. Ich habe mich dafür entschieden, dir einfach alles sehr offen und direkt zu erzählen, denn nur so bin ich mit vollem Herzen dabei. Let’s go.

9 von 10 Leuten werden dir sagen:
"Mach das auf keinen Fall".

Wer bin ich:

Ich bin jemand, der schon unglaublich viel erleben durfte, viele Dinge durchgezogen hat und unterwegs jede Menge Stolpersteine des Lebens zur Seite schieben musste. Das war manchmal anstrengend, durchaus mal nervenaufreibend, aber auch immer wieder spannend und besonders. Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, wie es ist, wenn man sich selbständig machen will und dazu jede Menge Meinungen bekommt. Wenn du 10 Leuten von deinem Vorhaben erzählst, werden dir 9 Leute erzählen, warum du das auf keinen Fall tun solltest und dass du sehr wahrscheinlich verarmt im Straßengraben enden wirst. 

Wer bin ich:

Ich bin jemand, der schon unglaublich viel erleben durfte, viele Dinge durchgezogen hat und unterwegs jede Menge Stolpersteine des Lebens zur Seite schieben musste. Das war manchmal anstrengend, durchaus mal nervenaufreibend, aber auch immer wieder spannend und besonders. Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, wie es ist, wenn man sich selbständig machen will und dazu jede Menge Meinungen bekommt. Wenn du 10 Leuten von deinem Vorhaben erzählst, werden dir 9 Leute erzählen, warum du das auf keinen Fall tun solltest und dass du sehr wahrscheinlich verarmt im Straßengraben enden wirst. 

Ein Mindset wie Pippi Langstrumpf

Dennoch habe ich mich nicht davon abschrecken lassen und Ende 2006 den Schritt vom Angestellten-Verhältnis in die Selbstständigkeit als Berufsmusiker und Gesangs-Coach gewagt. Damals war mein Mindset dem von Pippi Langstrumpf sehr ähnlich (was nicht unbedingt negativ ist) und ich war so massiv von meinen Plänen überzeugt, dass mir ein Scheitern nicht mal in den Sinn kam. Rückblickend kann ich das nur dadurch erklären, dass ich in den Jahren zuvor sehr viel in meine Weiterbildung investiert hatte und mich dadurch einfach sehr gut vorbereitet gefühlt habe. Außerdem war natürlich viel Mut und Abenteuerlust dabei, sowie eine gute Portion Naivität.

Dennoch habe ich mich nicht davon abschrecken lassen und Ende 2006 den Schritt vom Angestellten-Verhältnis in die Selbstständigkeit als Berufsmusiker und Gesangs-Coach gewagt. Damals war mein Mindset dem von Pippi Langstrumpf sehr ähnlich (was nicht unbedingt negativ ist) und ich war so massiv von meinen Plänen überzeugt, dass mir ein Scheitern nicht mal in den Sinn kam. Rückblickend kann ich das nur dadurch erklären, dass ich in den Jahren zuvor sehr viel in meine Weiterbildung investiert hatte und mich dadurch einfach sehr gut vorbereitet gefühlt habe. Außerdem war natürlich viel Mut und Abenteuerlust dabei, sowie eine gute Portion Naivität.

Es ist immer die Frage,wie du mit Rückschlägen umgehst. 

Du ahnst es schon: Ich bin trotz meiner guten Angebote und einem großen Durchhaltevermögen in viele Fettnäpfchen getreten und habe zahlreiche Fehler gemacht, die mir nicht immer nur gute Laune beschert haben. Damals war mir eine Sache noch nicht klar: Rückschläge gehören immer dazu und sind ganz normal! Es ist immer die Frage, wie du damit umgehst und was du daraus lernen kannst. In diesen Momenten hätte ich gerne eine Person zur Hand gehabt, die ich fragen kann. Dazu würde ich dir unbedingt raten, denn ich war sehr oft an Punkten, die ich nur mit viel Mühe lösen konnte und habe es mir unnötig schwer gemacht. 

Du ahnst es schon: Ich bin trotz meiner guten Angebote und einem großen Durchhaltevermögen in viele Fettnäpfchen getreten und habe zahlreiche Fehler gemacht, die mir nicht immer nur gute Laune beschert haben. Damals war mir eine Sache noch nicht klar: Rückschläge gehören immer dazu und sind ganz normal! Es ist immer die Frage, wie du damit umgehst und was du daraus lernen kannst. In diesen Momenten hätte ich gerne eine Person zur Hand gehabt, die ich fragen kann. Dazu würde ich dir unbedingt raten, denn ich war sehr oft an Punkten, die ich nur mit viel Mühe lösen konnte und habe es mir unnötig schwer gemacht. 

Die Achterbahn nimmt Fahrt auf - gut festhalten!

Ein guter Nebeneffekt war aber mein Learning, dass es für nahezu jedes Problem eine Lösung gibt und dass die Dinge meist nicht so heiß gegessen werden, wie man sie vorher gekocht hat. Mit der Zeit hatte ich nur noch kurze Krisenmomente, habe dann aber direkt die Ärmel hochgekrempelt und den Schaden wieder aufgeräumt. Letztendlich funktionierte alles sehr gut - nach etwa zwei Jahren hatte ich eine Musikschule gegründet, mehrere Lehrer beschäftigt und die Schüler gingen ein und aus. Auch als Sänger fand ich meine Traumband im A-Cappella Genre und konnte mich dabei absolut verwirklichen. 

Ab 2014 nahm alles noch richtig an Fahrt auf: ich hatte meine komödiantische Ader entdeckt, entwickelte mein eigenes Comedy-Programm  und lieferte eine erfolgreiche Premiere ab. Das Ganze entwickelte sich derart rasant, dass ich buchstäblich kaum mehr hinterherkam. Ich wurde viel gebucht, war permanent on the road und verdiente damit gutes Geld - daneben betrieb ich weiterhin meine Musikschule und war mit der Band auf Tour. Klingt so, als hätte ich meine Leidenschaft zum Beruf gemacht und ein Leben in Saus und Braus geführt. Eine ganze Zeit lang war das sicherlich auch der Fall. Dann aber passierte etwas, das ich nicht auf dem Schirm hatte und mein Leben komplett auf den Kopf stellte.

Die Achterbahn nimmt Fahrt auf - gut festhalten!

Ein guter Nebeneffekt war aber mein Learning, dass es für nahezu jedes Problem eine Lösung gibt und dass die Dinge meist nicht so heiß gegessen werden, wie man sie vorher gekocht hat. Mit der Zeit hatte ich nur noch kurze Krisenmomente, habe dann aber direkt die Ärmel hochgekrempelt und den Schaden wieder aufgeräumt. Letztendlich funktionierte alles sehr gut - nach etwa zwei Jahren hatte ich eine Musikschule gegründet, mehrere Lehrer beschäftigt und die Schüler gingen ein und aus. Auch als Sänger fand ich meine Traumband im A-Cappella Genre und konnte mich dabei absolut verwirklichen. 

Ab 2014 nahm alles noch richtig an Fahrt auf: ich hatte meine komödiantische Ader entdeckt, entwickelte mein eigenes Comedy-Programm  und lieferte eine erfolgreiche Premiere ab. Das Ganze entwickelte sich derart rasant, dass ich buchstäblich kaum mehr hinterherkam. Ich wurde viel gebucht, war permanent on the road und verdiente damit gutes Geld - daneben betrieb ich weiterhin meine Musikschule und war mit der Band auf Tour. Klingt so, als hätte ich meine Leidenschaft zum Beruf gemacht und ein Leben in Saus und Braus geführt. Eine ganze Zeit lang war das sicherlich auch der Fall. Dann aber passierte etwas, das ich nicht auf dem Schirm hatte und mein Leben komplett auf den Kopf stellte.

Fibromyalgie 
Fibromyalgie 

Ich hatte schon einige Zeit bemerkt, dass irgendetwas nicht in Ordnung war, denn es gab immer mal wieder Tage, an denen ich furchtbare Schmerzen am ganzen Körper hatte und mich derart müde fühlte, als hätte ich zwei Wochen lang nicht geschlafen. Anfangs dachte ich noch, es wäre vielleicht eine starke Grippe und ich müsste mich nur mal länger auskurieren. Dabei hatte die Erkrankung längst ihren Weg genommen und war nicht mehr aufzuhalten. Was vorher in längeren Abständen kam, wurde irgendwann zum täglichen Dauerzustand. Die Schmerzen, die ich bis dahin mühsam bändigen konnte, wurden bei einem Auftritt dann einfach zu groß - ich kippte wortwörtlich aus den Latschen und der Auftritt musste abgebrochen werden.  Dieser Abend war quasi der Startschuss, der so Vieles in meinem Leben veränderte. Wie ich später erfuhr, nennt sich das, was sich da in mein Leben geschlichen hatte, „Fibromyalgie-Syndrom“ und ist genauso angenehm, wie der Name klingt - nicht. Weitere Erklärungen der einzelnen Symptome würden hier zu weit führen - was ich damit bisher alles erlebt habe, kannst du aber gerne in meinen Blog-Beiträgen nachlesen. 

Du kannst dir wahrscheinlich denken, dass ab diesem Zeitpunkt nichts mehr war, wie es vorher gewesen ist. Ich musste nicht nur lernen zu akzeptieren, dass ich eine chronische Erkrankung hatte, sondern auch, mit ihr zu leben und umzugehen. Es war ein längerer Prozess, ich kann dir aber jetzt schon verraten, dass ich mich dennoch nicht für alle Ewigkeit ins letzte Eck verkrochen habe.

Ich hatte schon einige Zeit bemerkt, dass irgendetwas nicht in Ordnung war, denn es gab immer mal wieder Tage, an denen ich furchtbare Schmerzen am ganzen Körper hatte und mich derart müde fühlte, als hätte ich zwei Wochen lang nicht geschlafen. Anfangs dachte ich noch, es wäre vielleicht eine starke Grippe und ich müsste mich nur mal länger auskurieren. Dabei hatte die Erkrankung längst ihren Weg genommen und war nicht mehr aufzuhalten. Was vorher in längeren Abständen kam, wurde irgendwann zum täglichen Dauerzustand. Die Schmerzen, die ich bis dahin mühsam bändigen konnte, wurden bei einem Auftritt dann einfach zu groß - ich kippte wortwörtlich aus den Latschen und der Auftritt musste abgebrochen werden.  Dieser Abend war quasi der Startschuss, der so Vieles in meinem Leben veränderte. Wie ich später erfuhr, nennt sich das, was sich da in mein Leben geschlichen hatte, „Fibromyalgie-Syndrom“ und ist genauso angenehm, wie der Name klingt - nicht. Weitere Erklärungen der einzelnen Symptome würden hier zu weit führen - was ich damit bisher alles erlebt habe, kannst du aber gerne in meinen Blog-Beiträgen nachlesen. 

Du kannst dir wahrscheinlich denken, dass ab diesem Zeitpunkt nichts mehr war, wie es vorher gewesen ist. Ich musste nicht nur lernen zu akzeptieren, dass ich eine chronische Erkrankung hatte, sondern auch, mit ihr zu leben und umzugehen. Es war ein längerer Prozess, ich kann dir aber jetzt schon verraten, dass ich mich dennoch nicht für alle Ewigkeit ins letzte Eck verkrochen habe.

Ein erfülltes Leben? Neue und bessere Skills müssen her.

Der Anfang war natürlich eine große Herausforderung, denn zum ersten Mal in meinem Leben, wollte ich absolut keine Veränderung. Alles konnte gerne so bleiben, wie es vorher war - daran habe ich mit aller Kraft festgehalten. Ich möchte an dieser Stelle sehr offen gestehen, dass mich die Wucht der Symptome in dieser Zeit fast völlig zerbrochen hätte.

Sich selbst einzugestehen, dass man nicht mehr in der Lage ist, alles einfach so weiterzumachen wie bisher, war nicht gerade meine Lieblingsübung. Außerdem zeigte sich deutlich, dass ich dieser Sache mit meinen bisherigen Skills nicht begegnen konnte. Wie will man die Ärmel hochkrempeln, wenn man nicht mal den Pulli beschwerdefrei anziehen kann? Aber es kam dieser eine bestimmte Tag, an dem mir klar wurde, was ich tun kann: Eine Entscheidung treffen. Es gab zwei Möglichkeiten - entweder ich würde für immer in einem Loch verharren und mit Gewalt an der Vergangenheit kleben oder ich konzentriere mich auf die Gegenwart und fange an, selbstbestimmt zu handeln. Mir wurde schnell klar, dass ich ein erfülltes und spannendes Leben führen will und es mir fern liegt, alle Träume und Wünsche zu begraben. Durch diesen Entschluss begann eine Veränderung, die mich heute ein viel besseres Leben führen lässt, als ich es je für möglich gehalten hatte. 

Ein erfülltes Leben? Neue und bessere Skills müssen her.

Der Anfang war natürlich eine große Herausforderung, denn zum ersten Mal in meinem Leben, wollte ich absolut keine Veränderung. Alles konnte gerne so bleiben, wie es vorher war - daran habe ich mit aller Kraft festgehalten. Ich möchte an dieser Stelle sehr offen gestehen, dass mich die Wucht der Symptome in dieser Zeit fast völlig zerbrochen hätte. 

Sich selbst einzugestehen, dass man nicht mehr in der Lage ist, alles einfach so weiterzumachen wie bisher, war nicht gerade meine Lieblingsübung. Außerdem zeigte sich deutlich, dass ich dieser Sache mit meinen bisherigen Skills nicht begegnen konnte. Wie will man die Ärmel hochkrempeln, wenn man nicht mal den Pulli anziehen kann? Aber es kam dieser eine bestimmte Tag, an dem mir klar wurde, was ich tun kann: Eine Entscheidung treffen. Es gab zwei Möglichkeiten - entweder ich würde für immer in einem Loch verharren und mit Gewalt an der Vergangenheit kleben oder ich konzentriere mich auf die Gegenwart und fange an, selbstbestimmt zu handeln. Mir wurde schnell klar, dass ich ein erfülltes und spannendes Leben führen will und es mir fern liegt, alle Träume und Wünsche zu begraben. Durch diesen Entschluss begann eine Veränderung, die mich heute ein viel besseres Leben führen lässt, als ich es je für möglich gehalten hatte. 

Vergiss nie deine Träume, egal was dir widerfährt.


Mein Mantra lautete: „So lange ich morgens selbständig aus dem Bett komme, mir ein Brot schmieren kann und in der Dusche nicht ertrinke, gibt es keinen Grund zu klagen“. Sobald ich die Dinge auf das Wesentliche reduzierte und beobachtete, wo die Prioritäten für mich liegen, wurde alles etwas einfacher und wertvoller. Heute beschäftige ich mit Dingen wie Achtsamkeit, Meditation und Sammlung glücklicher Momente, unterlegt mit einer guten Portion Planung und Struktur. All das führte dazu, dass ich mich nicht mehr darüber geärgert habe, was nicht mehr geht, sondern über all das freue, was ich tun kann. Du kannst mir glauben, dass das jede Menge ist und es macht mir großen Spaß, jeden Tag weiter daran zu arbeiten. Klar, ich habe ein Handicap und es wird sehr wahrscheinlich ein Leben lang bei mir bleiben, aber das wird mich nicht mehr davon abhalten, das Leben zu lieben. Durch diese Haltung habe ich meine neue Leidenschaft gefunden: Erfahrungen weiterzugeben und anderen Menschen dadurch weiterzuhelfen. 

Mir bleibt nur noch zu sagen: Vergiss nie deine Träume, auch wenn das Leben mal fies wird - bleib neugierig, arbeite an dir und denk dran: Lachen schadet auch nicht.  

"It ain't about how hard you hit, it's about how hard you can get hit and keep moving forward."

Liebe - Chris 

Vergiss nie deine Träume, egal was dir widerfährt.

Mein Mantra lautete: „So lange ich morgens selbständig aus dem Bett komme, mir ein Brot schmieren kann und in der Dusche nicht ertrinke, gibt es keinen Grund zu klagen“. Sobald ich die Dinge auf das Wesentliche reduzierte und beobachtete, wo die Prioritäten für mich liegen, wurde alles einfacher und wertvoller. Heute beschäftige ich mit Dingen wie Achtsamkeit, Meditation und Sammlung glücklicher Momente, unterlegt mit einer guten Portion Planung und Struktur. All das führte dazu, dass ich mich nicht mehr darüber geärgert habe, was nicht mehr geht, sondern über all das freue, was ich tun kann. Du kannst mir glauben, dass das jede Menge ist und es macht mir großen Spaß, jeden Tag weiter daran zu arbeiten. Klar, ich habe ein Handicap und es wird sehr wahrscheinlich ein Leben lang bei mir bleiben, aber das wird mich nicht mehr davon abhalten, das Leben zu lieben.  Durch diese Haltung habe ich meine neue Leidenschaft gefunden: Erfahrungen weiterzugeben und anderen Menschen dadurch weiterzuhelfen. 

Mir bleibt nur noch zu sagen: Vergiss nie deine Träume, auch wenn das Leben mal fies wird - bleib neugierig, arbeite an dir und denk dran: Lachen schadet auch nicht.  

"It ain't about how hard you hit, it's about how hard you can get hit and keep moving forward."

Liebe - Chris