Nachhängen bringt nichts!

Vor einiger Zeit habe ich eine Geschichte gelesen, die mir immer wieder hilft, meine Kraft nicht auf Dinge zu verschwenden, die längst gelaufen sind. Ehrlich gesagt wissen wir alle, dass dieses „Nachhängen“ nichts bringt, aber es ist eben allzu menschlich. Kein Grund, sich dafür selbst eine reinzuhauen, echt nicht. Ein gute Erinnerung ist aber immer wertvoll. Die Geschichte geht so:

Zwei japanische Zen Mönche sind auf Wanderschaft und kommen an einen reißenden Fluss. Dort treffen sie auf eine Frau, die sie um Hilfe bei der Überquerung bittet, da der Fluss sehr wild ist. Beide Mönche haben allerdings die höheren Mönchsgelübde abgelegt und es ist ihnen nicht erlaubt, Frauen zu berühren. Dennoch nimmt der ältere Mönch die Frau auf den Rücken und trägt sie über‘s Wasser. Drüben angekommen, gehen alle wieder ihre Wege. Die beiden Mönche gehen mehrere Stunden nebeneinander her, als es aus dem Jüngeren herausplatzt: „Aber wir sind Mönche, warum hast du die Frau getragen“? Der Ältere antwortet: Ich hab sie schon lange wieder abgesetzt, warum trägst du sie immer noch mit dir herum?

Was meinst du dazu? Würde es dir helfen, diese Geschichte als Stütze heranzuziehen und wie siehst du das Thema „Loslassen“?

LoVe🥰
Chris

P.S. Die Geschichte stammt von Dzonsar Kyhentse aus dem Buch „Weshalb sie kein Buddhist sind“

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Chris Strobler

Chris Strobler ist ein Musiker, Comedian und Booking-Agent aus dem fränkischen Bamberg.

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