Category Archives for Fibro-Blog

#9 Wie soll man etwas verstecken, das sich nicht verstecken lässt?

Der Mut zum offenen Visier,  ist ein logischer und lohnender Schritt!

Ihr Lieben,

wenn ich an die Anfangsjahre meiner Erkrankung zurückdenke, sitze ich hier und muss tatsächlich über mich selbst lachen. Es klingt absurd, aber ich muss wirklich sehr lachen, da ich komischerweise in der Rückblende gar nicht mehr glauben kann, was ich alles veranstaltet habe, um so zu tun, als wäre alles in Butter.  Um es mal subtil zu sagen: Es war die reinste Freakshow – unfassbar, wieviele Meilen ich mir da selbst auf die Lebensuhr gehauen habe, um „normal“ zu wirken.

Ich entschuldige diese Show im Geiste immer damit, dass ich zum dem Zeitpunkt ja dachte, dass alles wieder verschwindet, was im Grunde völliger Käse mit Soße ist. In der Realität wird einem eigentlich sehr schnell selbst klar, dass tägliche, starke Schmerzen, die Jahre andauern, nicht unbedingt normal sind und jeder Mitmensch, der 3% mehr Empathie als eine Anhängerkupplung hatte, auch wusste, dass es mir nicht gut gehen konnte.  Mehr…

#8 Erkenntnisse 2018 – Selbstbestimmt entscheiden!

Ihr Lieben,

es ging ein Jahr zu Ende, das neue Erkenntnisse brachte. Ich hab mich geärgert, habe gelernt, habe mich gewundert, gemosert und am Schluss doch wieder gelacht. Man lernt nie aus und grundsätzlich war 2018 ein Jahr in dem viel passiert ist, ich aber viele neue Wege gefunden habe, mit meinen Beschwerden umzugehen, auch wenn das manchmal nicht einfach war. Mehr…

#6 „Es liegt bestimmt an mir“ – Ähm..nee!

Reflektiert sein

Vor nicht allzu langer Zeit bin ich immer wieder in Situationen gekommen, die mich hinterher an meinem eigenen Verhalten zweifeln ließen. Da war jetzt nix schlimmes dabei. Ich habe keine Omi überfallen und auch nicht die Post vom Nachbarn geklaut. Es ging schlicht um Meinungen. Meinungen sind ja bekanntlich wie Ärsche – jeder hat sie.

Da ich mich regelmäßig selbst hinterfragte und dabei so viele Fragen gestellt habe, dass ich mich am Schluss gefragt habe, was ich eigentlich gefragt habe ?! (OMG), musste ein anderer Ansatz her. Mehr…

#2 Gut Leben mit Schmerzen – geht das wirklich?

Gut Leben mit Schmerzen – geht das wirklich?

Zugegeben, es ist nicht gerade die leichteste Übung und erfordert etwas mehr Ausdauer, als für die Siegerurkunde bei den Bundesjugendspielen benötigt wird (und ich hatte nicht mal die!) – aber ja, es ist grundsätzlich möglich.
Um an diesem Punkt zu kommen, durchläuft man allerdings einen längere Prozess, in dem man sich immer neuen Herausforderungen stellen muss.

Der erste und wichtigste Schritt: Akzeptanz!

Die Einschränkungen zu akzeptieren, die damit verbunden sind, war für mich tatsächlich die schwerste Aufgabe (naja..okay..auf Kinderriegel zu verzichten ist schon auch hart – puh!).

Es ist fast schon lächerlich, was für einen Aufwand ich betrieben habe, um NICHT akzeptieren zu müssen. Da wurden Energien frei, die waren schon seit gefühlten 140 Jahren nicht mehr vorhanden – woher die gekommen sind? Keine Ahnung eigentlich…aber schon erstaunlich.

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#1 Was war eigentlich los?

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Vielleicht haben sich viele da draußen gefragt, was bei mir los war und wieso es viele Monate keine Comedy-Auftritte mehr gab und es plötzlich sehr ruhig um mich wurde…

Nun gut, es wird Zeit darüber zu sprechen, gerade, weil ich damit ein neues Betätigungsfeld gefunden habe, das mich im Leben endlich wieder ein Stück nach vorne bringen kann.

Wer mich und meine Aktivitäten verfolgt hat, der weiß, dass ich immer sehr viele Felder gleichzeitig bedient habe. Ich war und bin als Sänger mit meiner A-Cappella Gruppe Six Pack unterwegs, hab eine private Musikschule betrieben und dort Gesang und Schlagzeug unterrichtet, sowie eine relativ erfolgreiche Comedy-Karriere in Gang gesetzt. Dazu bin ich ein getrennt lebender bzw. geschiedener Vater und hatte auch abseits der Arbeit immer alle 4 Herdplatten gleichzeitig auf Vollgas.

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