Meditation.

Eigentlich wollte ich eine lange Einleitung schreiben, habe mich dann aber spontan anders entschieden und werde gleich deutlich: Meditation hilft, beruhigt, heilt und lässt dich stärker werden. Jeden Morgen gehört sie zu meinem Ritual und sie muss echt nicht immer gleich lang und aufwendig sein. Im Grunde ist das ja so spannend, denn du kannst dir deine eigenen Bilder und Abläufe bauen. 


Ich erzähle dir das, weil ich zwei Fragen immer wieder bekomme:

1. Nimmst du viele Medikamente wegen der Fibro? 2. Was hilft dir am besten? Hier die Antworten. 1. Nein, ich nehme momentan nichts regelmäßig. 2. Eine ganze Menge, aber am besten hilft: Meditation.

Wenn du jetzt sagst: „Hm, naja, hab ich schon probiert, da komm ich nicht rein“ kann ich dir sagen, dass ich diese Antwort sehr oft bekomme. Meditation wird oft als eine komplizierte Sache gesehen, die nur ausgewählte Menschen können und es wird oft gedacht, dass man endlose Kurse braucht und ewiges Gedöns. Nein, braucht man nicht. Man darf es eben einfach nicht so verkomplizieren, wie es bei vielen Dingen der Fall ist. Man kann aus allem eine Wissenschaft machen.

Meditation geht im Grunde so: Hinlegen, Augen schließen, ein paar mal durchatmen, ein Bild erschaffen und darauf konzentrieren (nimm als Beispiel eine Sonne, Wärme und Wellen) – dann lässt du die Gedanken kommen. Wenn du abschweifst, konzentrierst du dich wieder auf dein Bild. Am besten ist: Es kostet nix, nur einen Moment Zeit. Vielleicht ist es erstmal seltsam und du weißt nicht, was du tun sollst, aber ich hab hier eine Antwort: ES MUSS GAR NIX PASSIEREN! Mach es so, wie gerade beschrieben und investiere 5 Minuten deiner Zeit – dann wirst du dich anders fühlen. Und lass bitte den Druck weg, der kommt nur aus dir selbst, glaub mir.

Sag mir an dieser Stelle mal einen Grund, warum du nicht damit anfangen solltest?

Schönen Sonntag,
LoVe🥰
Chris
Foto: @jsfotografik

Nachhängen bringt nichts!

Vor einiger Zeit habe ich eine Geschichte gelesen, die mir immer wieder hilft, meine Kraft nicht auf Dinge zu verschwenden, die längst gelaufen sind. Ehrlich gesagt wissen wir alle, dass dieses „Nachhängen“ nichts bringt, aber es ist eben allzu menschlich. Kein Grund, sich dafür selbst eine reinzuhauen, echt nicht. Ein gute Erinnerung ist aber immer wertvoll. Die Geschichte geht so:

Zwei japanische Zen Mönche sind auf Wanderschaft und kommen an einen reißenden Fluss. Dort treffen sie auf eine Frau, die sie um Hilfe bei der Überquerung bittet, da der Fluss sehr wild ist. Beide Mönche haben allerdings die höheren Mönchsgelübde abgelegt und es ist ihnen nicht erlaubt, Frauen zu berühren. Dennoch nimmt der ältere Mönch die Frau auf den Rücken und trägt sie über‘s Wasser. Drüben angekommen, gehen alle wieder ihre Wege. Die beiden Mönche gehen mehrere Stunden nebeneinander her, als es aus dem Jüngeren herausplatzt: „Aber wir sind Mönche, warum hast du die Frau getragen“? Der Ältere antwortet: Ich hab sie schon lange wieder abgesetzt, warum trägst du sie immer noch mit dir herum?

Was meinst du dazu? Würde es dir helfen, diese Geschichte als Stütze heranzuziehen und wie siehst du das Thema „Loslassen“?

LoVe🥰
Chris

P.S. Die Geschichte stammt von Dzonsar Kyhentse aus dem Buch „Weshalb sie kein Buddhist sind“

Veränderung passiert durch Loslassen!

Es gab einen jungen Mann, der eines nachts durch das nächtliche Bamberg lief und eine schwere Zeit durchmachen musste. Der Gute war am Telefon sehr lautstark am Klagen und es war sofort offensichtlich, dass er den schlimmsten Schmerz aller Zeiten durchlebte. Es war eindeutig mieser Liebeskummer! Am anderen Ende befand sich die verflossene Herzens-Dame, die den Stecker gezogen hatte und nun diesem Klagelied standhalten musst. Der Fall war klar: Hier muss eine jahrelange Ehe gescheitert sein, denn der junge Mann war absolut verzweifelt.

Er zog alle Register und jammerte ins Handy: „Bitte lass uns nochmal reden, bitte lass mir noch eine Chance, du bist alles für mich, mein ganzes Leben ist ohne dich nichts wert“. Immer wieder unterbrochen vom abwischen der Tränen und einem Ausfallschritt zur Seite, denn es war ordentlich Alkohol im Spiel. Seine Sätze schienen nicht zu fruchten. Der arme Kerl nahm nochmal allen Mut zusammen und sprach ins Telefon: „Bitte lass mich noch einmal vorbeikommen und hör dir an, was ich zu sagen habe …und dann, wenn du alles gehört und meine unendlichen Schmerz begriffen hast, entscheide dich…. ob du VIER WOCHEN einfach so wegschmeissen willst (Du darfst an dieser Stelle lachen, hab ich auch gemacht!)

Ein paar Augenblicke später war aus dem weinenden und jammernden Ton, ein schmunzelnder und grinsender Unterton zu hören. 


Der Moment, der sich so gut anfühlen kann. Trauer schlägt in Humor um und die Tränen vermischen sich mit einem lächelnden Gesicht. Dem jungen Mann wurde durch seinen letzten Satz bewusst, dass es sich nur um einen extrem kurzen Abschnitt seines Lebens handelte und seine eigene Reaktion extrem übersteigert war. Dadurch, dass er die Dinge wieder in die richtige Relation gesetzt hatte, wurde das Problem kleiner und er konnte viel leichter loslassen. Veränderung passiert durch Loslassen. Loslassen wird möglich, wenn du Dinge in die richtige Relation setzt.

Der Schlüssel liegt in uns. Was meinst du?

LoVe🥰
Chris

4 Tipps, die dich näher zu einer Lösung bringen

Glaube mir, alle Menschen kennen Sorgen, die sie mal nicht schlafen lassen. Es kann eine Trennung geben, ein Job-Problem, die Finanzen hängen schief, deine Gesundheit spackt und einfach noch so viel mehr…

Wenn du jetzt eine Lösung suchst, ist das erste Hindernis oft, dass du denkst, anderen geht es viel besser und nur du bist übel betroffen und leidest. Das ist Quatsch, wirklich. 

Tipp 1: Stell dir die berühmteste Person vor, die du kennst, die coolste Sportlerin oder den attraktivsten Schauspieler. Mach dir eins klar: Auch diese Person kennt Sorgen und muss Pullern gehen, genau wie du auch. Niemand ist völlig frei davon! 

Tipp 2 lautet: Wenn du etwas lösen willst, dann umgebe dich mit Menschen, die für dieses Problem Lösungsansätze anbieten können! Wenn du niemand kennst, dann such dir jemand. Ich weiß, die Verlockung ist immer sehr groß, erstmal Verständnis zu wollen. 

Tipp 3: Wenn du Menschen aufsuchst, die Verständnis aufbringen, aber keine Lösung haben, kommst du nicht weiter. Es tut gut und ist ein Teil, aber vergiss nicht, dass es meist nicht weiterhilft. Deswegen rate ich Schmerzpatienten z.B. dazu, sich nicht nur auf Gleichgesinnte zu konzentrieren. Es spiegelt die Dinge oft zurück. Überleg mal, warum es dir schlecht ging und ob du nicht zu viel von anderen aufgenommen hast? 

Tipp 4: Suche dir eine Gruppe von Leuten, die nicht mit dir im selben Boot sitzt. Leute, die andere Dinge zu lösen haben, als du selbst. Für mich war das der Durchbruch, um besser mit Schmerzen und Sorgen umzugehen. 

Wenn du weitere Tipps möchtest, dann lass mir unten ein Feedback da.

LoVe🥰
Chris

Foto: @jsfotografik

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Fibromyalgie für Angehörige

Ein kleiner Text, den du gerne an deine Mitmenschen weitergeben darfst.

Stell dir mal vor, du hast einen guten Freund, mit dem du dich dummerweise zu einem Halbmarathon angemeldet hast. Ihr habt kaum trainiert und zieht das Ding trotzdem durch, weil ihr cool seid. Kannst du dir vorstellen, wie der Muskelkater am nächsten Morgen reinhaut? Alter Verwalter! Aber nicht nur das. Ihr habt den Tripp auch noch gefeiert und du hast einen Kater derMarke „Pain in the ass“. Dabei? Jetzt kannst du an deinen Körper noch eine 10 Kg Hantel befestigen und fertig ist die Beschreibung von einem Fibro-Schub. —

Das krasse ist: Diese Flamme brennt immer und der Betroffene weiß anfangs überhaupt nicht, wann sie wieder explodiert und bekommt einen Art „Timm Thaler Syndrom“ – mit anderen Worten: Er verliert sein Lachen. Jetzt kommt aber der richtige Shit erst in Gang: Du siehst es demjenigen nicht an!Kein Gips, kein Pflaster, keine Narbe. Neben der ganzen Belastung kommt für ihn der größte Fight überhaupt: Gesehen zu werden. Die Jagd nach dem sichtbar machen des ganzen Struggles beginnt. Dieser Kampf ist kaum zu gewinnen. —

Wenn jemand daran erkrankt, fällt er als Puzzleteil aus der Gesellschaft. Das gelernte Leben muss neu gelernt werden, da das bisherige nicht mehr funktioniert. Was derjenige nun braucht, ist ein neues Puzzle! Wenn man versucht, diesen Menschen wieder an der selben Stelle einzufügen, führt das meistens in die Sackgasse. Hilf der Person, ein neues und passendes Puzzle zu bauen. Nimm Ernst, was sie dir zu sagen hat. Zeige einen Weg und sei ein bisschen kreativ. In dem Moment, bist du die größte Hilfe aller Zeiten. 

Deal? Let’s rock!

LoVe🥰
Chris

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13.12.19 – Feierst du mit mir?

Lass uns ein Gläschen trinken, denn ich habe heute ein Jubiläum!

Vor zwei Jahren saß ich auf meiner Bettkante und hatte zwei Gedanken: Entweder ich lass mich rückwärts wieder in die Kissen fallen oder ich bleibe jetzt auf der Kante sitzen. Eine Herausforderung die mir vorkam, als würde ich einen 8000er besteigen. 

All die Belastungen, Anstrengungen und Schmerzen der letzten Jahre hatten aus mir einen Menschen gemacht, der sich fast völlig verloren hatte. Weißt du was passiert war? Ich hatte mich selbst aufgegeben und mir eine Realität erschaffen, die nur einen Weg kannte: Abwärts! Das ist okay, denn welcher Mensch fliegt nicht aus der Kurve, wenn die Gesundheit plötzlich weg bricht und die Knie so vor Angst schlottern, dass man vom eigenen Schatten davonläuft. Jeder, der jemals chronische Schmerzen oder Panik hatte, weiß direkt, was ich meine. 

Vor zwei Jahren saß ich auf meiner Bettkante und hatte zwei Gedanken: Entweder ich lass mich rückwärts wieder in die Kissen fallen oder ich bleibe jetzt auf der Kante sitzen. Eine Herausforderung die mir vorkam, als würde ich einen 8000er besteigen. 

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DU BIST NIEMALS ALLEINE. NIE.

Unser neuer Deal für diese Woche – willst du dabei sein?

Lass uns doch diese Woche darauf einigen, dass es völlig okay ist, wie du dich gerade fühlst und dass du nicht immer sofort den Weg der Lösung suchen musst.

Manchmal bleiben die Dinge auch mal kurz in der Schwebe und wenn du dir bewusst machst, dass alle Dinge IMMER vergänglich sind, dann weißt du automatisch, dass Zustände immer nur Phasen sind, die sich auch jederzeit wieder ändern können. Niemand ist immer nur super drauf, 24/7 glücklich oder strotzt rund um die Uhr vor Energie. Es ist wunderbar, wenn es so ist und du kannst viel dafür tun, aber geh nicht der Illusion auf den Leim, dass es immer so sein müsste. Manchmal wirst du auch mal etwas schwerer und tiefgründiger. Manchmal fühlen sich die Dinge bedrückend an und sie gehen dir nicht so leicht von der Hand. Versuche daran zu denken, dass es vielen Menschen so geht und jeder auch melancholisch werden kann. Weißt du, dass das nicht unbedingt negativ sein muss? Wenn ich selbst melancholisch werde, fühle ich mich genauso wie du, bin aber auch in der Lage sehr tief zu empfinden. Dann ergreifen mich manche Texte viel mehr, manche Situationen viel nachhaltiger und ich höre Musik, die in Sekunden eine Träne auslösen kann – das kann auch sehr befreiend sein, denn es bedeutet auch, dass drei Sonnenstrahlen viel intensiver bei dir ankommen können. 😉

Denk einfach daran, dass es immer verschieden Phasen gibt und ärgere dich nicht zu sehr darüber, dass macht nur einen flauen Magen und lässt den Schädel brummen. Mach dir eine Sache bewusst: Jeder Gedanke wurde schon mal gedacht, jedes Gefühl schon mal erlebt und jede Emotion schon mal gefühlt.

Egal, was du gerade fühlst: DU BIST NIEMALS ALLEINE. NIE.

Ich werde jetzt an drei Dinge denken, die mich immer fröhlich stimmen. z.B. die Fröhlichkeit meiner Liebsten, ein feiner Espresso oder ein richtig guter Song. 


Was ist es bei dir? Und ganz wichtig: Haben wir einen Deal?

LoVe🥰
Chris

#13 Blackout: der Tag, an dem sich alles verändert hat.

Die Geschichte die du hier zu lesen bekommst, hat sich am 05.03.2016 abgespielt – damals wusste ich noch nicht, was auf mich zukommt und wohin es mich führen würde (u.a. dahin, dass ich diese Geschichte am 29.10.2019 zum ersten mal live vor Publikum gelesen haben – wie wunderbar!). Es handelt sich hier um eine Kopie des Textes, von Abend der Lesung, deswegen findest du am Ende auch noch ein paar Worte, die direkt an das Publikum gerichtet sind. Falls du dich aber vorher fragst, warum ich ein paar Schuhe über diesen Text setze, dann will ich dir sagen, dass du die Antwort in diesem Text findest…

Jetzt aber erstmal der Abend, der alles veränderte.

Viel Spaß beim Lesen.

…Ich liege auf einer Treppe und ein sehr helles Licht bohrt sich in meine Augen. Im Hintergrund höre ich Subwoofer arbeiten, die einen fetten Bass in den Raum drücken und ein lachendes Publikum reagiert auf irgendwelche Sprüche. Irgendjemand hält meine Hand und sagt etwas, doch ich kann es nicht verstehen und es kommt wie gefiltert bei mir an. Nun bricht die Erinnerung ab.

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#12 – Warum manchmal der Mut fehlt …und wie du deinen inneren Mistsack überlisten kannst.

Moin ihr lieben Menschen,

in den letzten Monaten ist unglaublich viel Content in meine Social-Media Kanäle und in meinen Kurs geflossen, da blieb der Blog leider ein bisschen hinter dran, was sich jetzt aber wieder ändern wird – der direkte Kontakt macht zwar immer sehr Spaß – aber den können wir hier genauso und für ALLE haben.

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„Visualisieren am Morgen“

Ihr Lieben, 

bei aller Offenheit, verlasse ich heute auch mal meine Komfortzone, um euch von meiner Visualisierung am Morgen zu erzählen. Da muss ich echt über eine Hürde steigen, denn in dieser Vorstellung sieht mein Leben in der Zukunft natürlich einen ganzen Zacken anders aus. Wichtig dabei ist nur: Diese Übung erfolgt erst nach der Dankbarkeit! Ich kann euch sagen, dass es richtig Spaß macht, so groß zu visualisieren! Es gibt mir viel Dampf und ordentlich Mut in die schwächelnden Mukkis und lässt mich Dinge tun, die vorher etwas weiter weg waren. 

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