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13.12.19 – Feierst du mit mir?

Lass uns ein Gläschen trinken, denn ich habe heute ein Jubiläum!

Vor zwei Jahren saß ich auf meiner Bettkante und hatte zwei Gedanken: Entweder ich lass mich rückwärts wieder in die Kissen fallen oder ich bleibe jetzt auf der Kante sitzen. Eine Herausforderung die mir vorkam, als würde ich einen 8000er besteigen. 

All die Belastungen, Anstrengungen und Schmerzen der letzten Jahre hatten aus mir einen Menschen gemacht, der sich fast völlig verloren hatte. Weißt du was passiert war? Ich hatte mich selbst aufgegeben und mir eine Realität erschaffen, die nur einen Weg kannte: Abwärts! Das ist okay, denn welcher Mensch fliegt nicht aus der Kurve, wenn die Gesundheit plötzlich weg bricht und die Knie so vor Angst schlottern, dass man vom eigenen Schatten davonläuft. Jeder, der jemals chronische Schmerzen oder Panik hatte, weiß direkt, was ich meine. 

Vor zwei Jahren saß ich auf meiner Bettkante und hatte zwei Gedanken: Entweder ich lass mich rückwärts wieder in die Kissen fallen oder ich bleibe jetzt auf der Kante sitzen. Eine Herausforderung die mir vorkam, als würde ich einen 8000er besteigen. 

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DU BIST NIEMALS ALLEINE. NIE.

Unser neuer Deal für diese Woche – willst du dabei sein?

Lass uns doch diese Woche darauf einigen, dass es völlig okay ist, wie du dich gerade fühlst und dass du nicht immer sofort den Weg der Lösung suchen musst.

Manchmal bleiben die Dinge auch mal kurz in der Schwebe und wenn du dir bewusst machst, dass alle Dinge IMMER vergänglich sind, dann weißt du automatisch, dass Zustände immer nur Phasen sind, die sich auch jederzeit wieder ändern können. Niemand ist immer nur super drauf, 24/7 glücklich oder strotzt rund um die Uhr vor Energie. Es ist wunderbar, wenn es so ist und du kannst viel dafür tun, aber geh nicht der Illusion auf den Leim, dass es immer so sein müsste. Manchmal wirst du auch mal etwas schwerer und tiefgründiger. Manchmal fühlen sich die Dinge bedrückend an und sie gehen dir nicht so leicht von der Hand. Versuche daran zu denken, dass es vielen Menschen so geht und jeder auch melancholisch werden kann. Weißt du, dass das nicht unbedingt negativ sein muss? Wenn ich selbst melancholisch werde, fühle ich mich genauso wie du, bin aber auch in der Lage sehr tief zu empfinden. Dann ergreifen mich manche Texte viel mehr, manche Situationen viel nachhaltiger und ich höre Musik, die in Sekunden eine Träne auslösen kann – das kann auch sehr befreiend sein, denn es bedeutet auch, dass drei Sonnenstrahlen viel intensiver bei dir ankommen können. 😉

Denk einfach daran, dass es immer verschieden Phasen gibt und ärgere dich nicht zu sehr darüber, dass macht nur einen flauen Magen und lässt den Schädel brummen. Mach dir eine Sache bewusst: Jeder Gedanke wurde schon mal gedacht, jedes Gefühl schon mal erlebt und jede Emotion schon mal gefühlt.

Egal, was du gerade fühlst: DU BIST NIEMALS ALLEINE. NIE.

Ich werde jetzt an drei Dinge denken, die mich immer fröhlich stimmen. z.B. die Fröhlichkeit meiner Liebsten, ein feiner Espresso oder ein richtig guter Song. 


Was ist es bei dir? Und ganz wichtig: Haben wir einen Deal?

LoVe🥰
Chris

#13 Blackout: der Tag, an dem sich alles verändert hat.

Die Geschichte die du hier zu lesen bekommst, hat sich am 05.03.2016 abgespielt – damals wusste ich noch nicht, was auf mich zukommt und wohin es mich führen würde (u.a. dahin, dass ich diese Geschichte am 29.10.2019 zum ersten mal live vor Publikum gelesen haben – wie wunderbar!). Es handelt sich hier um eine Kopie des Textes, von Abend der Lesung, deswegen findest du am Ende auch noch ein paar Worte, die direkt an das Publikum gerichtet sind. Falls du dich aber vorher fragst, warum ich ein paar Schuhe über diesen Text setze, dann will ich dir sagen, dass du die Antwort in diesem Text findest…

Jetzt aber erstmal der Abend, der alles veränderte.

Viel Spaß beim Lesen.

…Ich liege auf einer Treppe und ein sehr helles Licht bohrt sich in meine Augen. Im Hintergrund höre ich Subwoofer arbeiten, die einen fetten Bass in den Raum drücken und ein lachendes Publikum reagiert auf irgendwelche Sprüche. Irgendjemand hält meine Hand und sagt etwas, doch ich kann es nicht verstehen und es kommt wie gefiltert bei mir an. Nun bricht die Erinnerung ab.

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#12 – Warum manchmal der Mut fehlt …und wie du deinen inneren Mistsack überlisten kannst.

Moin ihr lieben Menschen,

in den letzten Monaten ist unglaublich viel Content in meine Social-Media Kanäle und in meinen Kurs geflossen, da blieb der Blog leider ein bisschen hinter dran, was sich jetzt aber wieder ändern wird – der direkte Kontakt macht zwar immer sehr Spaß – aber den können wir hier genauso und für ALLE haben.

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„Visualisieren am Morgen“

Ihr Lieben, 

bei aller Offenheit, verlasse ich heute auch mal meine Komfortzone, um euch von meiner Visualisierung am Morgen zu erzählen. Da muss ich echt über eine Hürde steigen, denn in dieser Vorstellung sieht mein Leben in der Zukunft natürlich einen ganzen Zacken anders aus. Wichtig dabei ist nur: Diese Übung erfolgt erst nach der Dankbarkeit! Ich kann euch sagen, dass es richtig Spaß macht, so groß zu visualisieren! Es gibt mir viel Dampf und ordentlich Mut in die schwächelnden Mukkis und lässt mich Dinge tun, die vorher etwas weiter weg waren. 

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Tschüss Sommer, hallo lieber Herbst!

 

Ihr Lieben, 

langsam wird es deutlich: Der Sommer verlässt uns immer mehr und es wird herbstlich. Für viele von uns ist das ein harter Umschwung, denn wir würden zu gerne die Wärme und das Gefühl des Sommer noch ein bisschen länger festhalten. Aber was ist, wenn wir dem Herbst gedanklich gar nicht so angespannt und mit den üblichen Gedanken begegnen? Wäre das nicht eine schöne Aktion? Wollen wir uns nicht mal darauf einstellen, wie wir diese Jahreszeit mit einem Lächeln begrüßen? Mehr…

Mein Mantra für dich!

Ihr Lieben,

jeder von uns kennt sie, diese Tage, an denen man schwer in Schwung kommt. Dich beschäftigen zahlreiche Dinge, die bald auf dich zukommen. Du haderst mit Situationen, die du gerne anders gelöst hättest. Jemand tut dir nicht gut oder die Verkäuferin im Supermarkt war doof zu dir und überhaupt: alles ist so verkackt anstrengend! 

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#9 Wie soll man etwas verstecken, das sich nicht verstecken lässt?

Der Mut zum offenen Visier,  ist ein logischer und lohnender Schritt!

Ihr Lieben,

wenn ich an die Anfangsjahre meiner Erkrankung zurückdenke, sitze ich hier und muss tatsächlich über mich selbst lachen. Es klingt absurd, aber ich muss wirklich sehr lachen, da ich komischerweise in der Rückblende gar nicht mehr glauben kann, was ich alles veranstaltet habe, um so zu tun, als wäre alles in Butter.  Um es mal subtil zu sagen: Es war die reinste Freakshow – unfassbar, wieviele Meilen ich mir da selbst auf die Lebensuhr gehauen habe, um „normal“ zu wirken.

Ich entschuldige diese Show im Geiste immer damit, dass ich zum dem Zeitpunkt ja dachte, dass alles wieder verschwindet, was im Grunde völliger Käse mit Soße ist. In der Realität wird einem eigentlich sehr schnell selbst klar, dass tägliche, starke Schmerzen, die Jahre andauern, nicht unbedingt normal sind und jeder Mitmensch, der 3% mehr Empathie als eine Anhängerkupplung hatte, auch wusste, dass es mir nicht gut gehen konnte.  Mehr…

#7 Bloggen???

Ihr Lieben,

letzte Woche hat mich folgende Nachricht erreicht:

„Sag mal, warum schreibst du denn nix mehr? Hat das einen Grund? Wir warten!“

BÄM! Diese linke Gerade hat gesessen und hatte gleichzeitig noch die Wirkung eines Leberhakens. Denn ich wurde hier tatsächlich kalt erwischt. Obwohl mir längst klar war, dass ich irgendwie keinen Content liefere und die Monate schon ins Land gezogen waren…(Argh!).

Die ganze Sache lief natürlich schleichend ab. Als würde man immer wieder ein Stück Kinderschokolade naschen und dabei denken: Wird schon nicht gleich auf die Hüften gehen. Meist kommt es aber unweigerlich und wie von Zauberhand so, dass die Hose plötzlich nicht mehr zugeht und man gibt dem Trockner die Schuld, weil das Mistding scheinbar darin eingegangen ist. Mehr…